Teure E-Scooter

Die unschöne Meldung vom Mietmarkt in dieser Woche im Radio: Der Wohnungskonzern LEG schlägt Profit aus dem Umstand, dass vor seinen Häusern E-Scooter den Bürgersteig unpassierbar machen. Das ist natürlich nicht die offizielle Begründung. Die LEG hat versucht, aus dieser fantastischen Anbindung an den elektrischen Nahverkehr, aus dem Erreichbarkeit von E-Scootern nahe der Mietwohnung, Profit zu schlagen. Der Mieterbund NRW hält das für fadenscheinig und unrechtmäßig und rät, dagegen vorzugehen.

Über solchen Ärger lächelt der Eigenheimbesitzer und wendet sich interessanteren Themen zu. Aber auch in der Genossenschaft muss uns das nicht kümmern. Als Genossen sind wir sowohl Mieter als auch Vermieter und entscheiden selbst über notwendige Mietanpassungen. Die Genossenschaft verbindet die wesentlichen Vorteile von Mietobjekt und eigener Immobilie: Als Bewohner wird mir viel abgenommen, um das sich der Eigenheimbesitzer selbst kümmern muss. Und gleichzeitig schlägt niemand aus meinem Wohnen Kapital. Dann reicht es bei Bedarf sicher auch für einen eigenen E-Scooter.