Arbeit gegen ein Tabu

Gute 15 Monate ist Sabrina Janz jetzt bei der Stadt Dortmund tätig. Damals wurde ihre „Koordinierungsstelle Einsamkeit“ eingerichtet. Nun hat sie erste Bilanz gezogen und es damit auch in die Medien geschafft. Die Arbeit der Stelle findet viel Aufmerksamkeit und gute Resonanz in der Bevölkerung – auch wenn ihr Anliegen viele zunächst überrascht.

Einsamkeit trifft Menschen allen Alters – besonders gefährdet sind diejenigen, die von weiteren Risikofaktioren betroffen sind, Armut, Arbeitslosigkeit, Migration. Aber eben auch erstaunlich viele Menschen, bei denen man es zunächst nicht erwartet: Junge, Arbeitende, Menschen mit gutem Einkommen.

Wir sehen ein Wohnprojekt auch als ein Umfeld, das Einsamkeit vorbeugt. Noch dazu mit Möglichkeiten, die üblichen Haushalten nicht zur Verfügung stehen. Um Treffpunkte zu schaffen, vielleicht auch für Externe, für Gäste und Freunde des Hauses. Der Umfang bleibt der Phantasie und dem Engagement der Gruppe überlassen.